Die Galgenhohle bei Oberöwisheim: ein Weg zwischen hohen, bewachsenen Lösswänden unter einem dichten Blätterdach

Welche Geheimtipps gibt es im Kraichgau?

Zuletzt aktualisiert am 6. Oktober 2026

Bild: Theodor josef, CC BY-SA 4.0, Ausschnitt

Direkte Antwort

Abseits von Badewelt, Technik Museum und Schloss Bruchsal lohnen sich vor allem kleine, frei zugängliche Ziele: die Galgenhohle bei Oberöwisheim als tief eingeschnittener Lösshohlweg, der Ottilienberg bei Eppingen mit Kapelle und Aussichtsturm, der Michaelsberg bei Untergrombach mit Blick über die Rheinebene und das Gradierwerk im Salinenpark Bad Rappenau. Für Familien passt der Eppinger Waldfühlpfad, für einen verregneten Sonntag das Friedrich-der-Große-Museum im Lerchennest in Sinsheim-Steinsfurt. Bis auf den Aussichtsturm am Ottilienberg und das Museum im Lerchennest sind alle Tipps ohne feste Öffnungszeiten und ohne Eintritt zugänglich.

Ausflugsziele im Kraichgau: der Überblick

Auf einen Blick

Auswahl
8 Ziele in drei Landkreisen
Ohne Eintritt und feste Zeiten
Galgenhohle, Waldfühlpfad, Gradierwerk, Schlosspark Eichtersheim, Michaelsberg, Letzenberg
Mit festen Zeiten
Ottilienbergturm nur an ausgewählten Sonntagen, Lerchennest-Museum So und Feiertage 14 bis 16.30 Uhr
Ohne Auto
Michaelsberg ab Bahnhof Untergrombach, Gradierwerk gut 500 m ab Halt Bad Rappenau Kurpark (S 42)
Hunde
im Salinenpark und am Michaelsberg nur an der Leine, im Salinenpark nur auf den Wegen

Für Aussicht die Kapellenberge Ottilienberg, Michaelsberg und Letzenberg, für Kinder der Waldfühlpfad, bei Regen das Lerchennest-Museum. Die Ziele sind klein, deshalb lassen sich gut zwei an einem halben Tag verbinden.

Galgenhohle

Ort:
Kraichtal-Oberöwisheim
Art:
Lösshohlweg
Zugang:
frei, Naturweg
Maße:
rund 600 m lang, Wände zehn Meter und mehr hoch

Ein Feldweg, der sich über Jahrhunderte tief in den Löss gegraben hat. Darüber schließen sich die Baumkronen fast vollständig.

Ottilienberg

Ort:
Eppingen
Art:
Aussichtsberg mit Kapelle und Schanzen
Zugang:
Gelände frei, Turm nur an ausgewählten Sonntagen
Anfahrt:
über die L1110, Parkplätze am Berg

Eine 1473 gestiftete Kapelle auf einer Kuppe, die schon in vorgeschichtlicher Zeit befestigt war. Vom Turm reicht der Blick bei klarer Sicht bis zum Schwarzwald. Beachte die Turmöffnungszeiten.

Eppinger Waldfühlpfad

Ort:
Eppingen, am Jägersee
Art:
Erlebnispfad mit 15 Stationen
Zugang:
frei, überwiegend Naturwege
Dauer:
rund 3 km, 2 bis 3 Stunden

Barfußpfad, Waldmusik, Akustik-Telefon und Hängematte im Eppinger Stadtwald. Nur rund 600 Meter Fußweg vom Ottilienberg entfernt.

Gradierwerk im Salinenpark

Ort:
Bad Rappenau
Art:
Freiluft-Gradierwerk im Salinenpark
Zugang:
frei, ganzjährig
Anreise:
gut 500 m vom Halt Kurpark (S 42), 1,1 km vom Bahnhof; Parkplatz P1 Weinbrennerstraße

Sole rieselt über eine 30 Meter lange Wand aus Schlehenreisig und reichert die Luft mit Salz an. Dazu kommen Lavendel-Labyrinth, Rosengärten und ein Wildgehege.

Schlosspark Eichtersheim

Ort:
Angelbachtal-Eichtersheim
Art:
Wasserschloss mit Landschaftspark
Zugang:
Park ohne Eintritt, keine festen Öffnungszeiten
Termin:
Schlossparkbeleuchtung am Pfingstsonntag

Ein Wasserschloss aus dem 16. Jahrhundert, heute Rathaus, in einem knapp 7 Hektar großen englischen Landschaftsgarten mit alten Bäumen und Skulpturen.

Michaelsberg

Ort:
Bruchsal-Untergrombach
Art:
Aussichtsberg mit Barockkapelle und Naturschutzgebiet
Zugang:
frei, Parkplatz an der Kapelle
Wege:
vier Rundwege von 1,5 bis 7 km

Die weiße Kapelle auf der Kuppe ist schon vom Bahnhof Untergrombach aus zu sehen. Von oben reicht der Blick bei klarer Sicht bis zum Speyerer Dom.

Letzenberg

Ort:
Malsch (bei Wiesloch)
Art:
Aussichtspunkt mit Wallfahrtskapelle
Zugang:
frei, Kreuzweg ab dem Ort
Höhe:
247 m, rund 75 m über Malsch

Eine achteckige Kapelle vom Anfang des 20. Jahrhunderts auf einem Berg, der seit 1296 als Wallfahrtsort belegt ist. Von oben reicht der Blick über die Rheinebene.

Friedrich-der-Große-Museum im Lerchennest

Ort:
Sinsheim-Steinsfurt
Art:
Museum in einem Bauernhof des 17. Jahrhunderts
Öffnung:
So und Feiertage 14 bis 16.30 Uhr, sonst nach Vereinbarung
Parken:
Parkplatz am Museum

Der Hof, in dem Kronprinz Friedrich 1730 zu fliehen versuchte. Ein Museum, das ganz Friedrich dem Großen gewidmet ist.

Besser planen

  • In den Hohlwegen auf dem Trampelpfad bleiben und nicht an den Lösswänden klettern.
  • Am Jägersee, dem Start des Waldfühlpfads, ist Baden nicht möglich, und die Grillstelle dort war zuletzt geschlossen (Stand 24.09.2026).
  • Im Salinenpark Bad Rappenau dürfen Hunde seit der Polizeiverordnung vom 27.02.2026 mit, angeleint und nur auf den Wegen. Am Gradierwerk rieselt die Sole in der Regel ab 8 Uhr bis zur Dämmerung.
  • Das Lerchennest-Museum öffnet außerhalb der Sonntagszeiten nur nach Vereinbarung. Prüfe die aktuellen Zeiten vor der Fahrt direkt beim Museum.

Was hier als Geheimtipp zählt

Badewelt, Technik Museum, Schloss Bruchsal und die übrigen großen Namen stehen in unserem Überblick zu den Ausflugszielen im Kraichgau. Diese Seite sammelt Ziele, die kleiner und weniger bekannt sind, aber öffentlich zugänglich und einen eigenen Ausflug wert. Alle liegen in Gemeinden unseres Gebiets, keines in der Umgebung.

Die Auswahl folgt dem, was die Landschaft ausmacht. Der Boden besteht aus Löss, den der Wind in der Eiszeit abgelagert hat, verbreitet gut 20 Meter dick. In diesen weichen Boden haben sich alte Feldwege tief eingegraben. Auf einzelnen Kuppen stehen Kapellen mit weitem Blick über das Hügelland oder die Rheinebene. Dazu kommen ein Gradierwerk, ein Wasserschloss mit altem Park und ein Bauernhof, in dem ein preußischer Kronprinz einen Fluchtversuch unternahm.

Feste Zeiten gibt es nur beim Aussichtsturm auf dem Ottilienberg und beim Museum im Lerchennest. Alles andere ist frei zugänglich und ohne Eintritt. Weil die Ziele klein sind, lohnt es sich, zwei davon zu verbinden; Vorschläge dafür stehen weiter unten.

Tipps nach Anlass

Welcher Tipp passt, hängt vom Wetter, von der Zeit und davon ab, wer mitkommt. Die Tabelle ordnet die acht Ziele den häufigsten Anlässen zu.

Geheimtipps im Kraichgau nach Anlass (Stand 24.09.2026)
AnlassTippWarum
Mit KindernEppinger Waldfühlpfad15 Mitmachstationen mit Barfußpfad und Hängematte auf rund 3 km
Mit Kindern, längere RundeFamilienwanderweg K1 bei Oberöwisheim7 km mit Kneippanlage, Waldspielplatz, Galgenhohle und Sternwarte
AussichtOttilienberg, Michaelsberg, LetzenbergKapellenberge mit Blick über das Hügelland oder die Rheinebene
Heißer SommertagGalgenhohleWeg im Schatten zwischen über zehn Meter hohen Lösswänden
Bei RegenLerchennest-MuseumSonntags und an Feiertagen ab 14 Uhr, Dioramen mit Tausenden Zinnfiguren
Kurze RundeGradierwerk, Kleiner Rundweg am MichaelsbergSalzluft im Park oder 1,5 km ohne große Steigung
Ohne AutoMichaelsberg, GradierwerkAusgeschilderter Weg ab Bahnhof Untergrombach, gut 500 m ab Halt Bad Rappenau Kurpark
GeschichteOttilienberg, Lerchennestvorgeschichtlicher Ringwall, 1697 zur Schanze ausgebaut; Fluchtversuch des Kronprinzen 1730
Besonderer TerminSchlosspark EichtersheimAm Pfingstsonntag die Schlossparkbeleuchtung, 2026 mit rund 50.000 Teelichtern; Eintritt 2026 8 €, bis 14 Jahre frei
Geheimtipps im Kraichgau nach Anlass (Stand 24.09.2026) · Zum Weiterlesen wischen

Galgenhohle: im Hohlweg bei Oberöwisheim

Bei Oberöwisheim, einem Stadtteil von Kraichtal, schneidet sich die Galgenhohle auf rund 600 Metern in den Hang. Gleich nach dem Einstieg ragen die Lösswände zehn Meter und mehr auf, darüber schließen die Baumkronen den Himmel fast vollständig ab. Der erste, steilere Abschnitt ist 390 Meter lang und überwindet 32 Höhenmeter. Nach 140 Metern über freies Feld folgt ein flacherer zweiter Teil von 180 Metern. Der Name kommt vom Galgenberg, an dem die Hohle liegt.

Wer mehr sehen möchte, nimmt den Familienwanderweg K1. Die Runde ist rund 7 Kilometer lang, dauert etwa zwei Stunden und beginnt am Pfannwaldsee mit seiner Kneippanlage. Unterwegs liegen die Grillhütte und der Waldspielplatz im Pfannwald, die Galgenhohle und die Sternwarte Kraichtal mit ihrem Astronomiepark.

In den Hohlwegen gilt: auf dem Trampelpfad bleiben und nicht an den Wänden klettern. Die steilen Lösswände sind ein eigener Lebensraum, an manchen Stellen sind Dachsbaue zu sehen. Wie Hohlwege entstehen und wo es weitere gibt, erklärt der Artikel zu den Hohlwegen im Kraichgau.

Ottilienberg und Waldfühlpfad: zwei Ziele an der L1110

Zwischen Eppingen und Kleingartach liegen zwei Tipps nur rund 600 Meter Fußweg auseinander. Der Ottilienberg ist eine gerodete Kuppe von gut 310 Metern Höhe im Hardtwald, der naturräumlich schon zum Heuchelberg zählt. Oben steht eine Wallfahrtskapelle, die 1473 gestiftet wurde. Unter dem Türkenlouis wurde der vorgeschichtliche Ringwall 1697 zur Artilleriefestung ausgebaut, als zentrale Stellung der Eppinger Linien; Wall und Schanzen sind im Gelände noch in Ansätzen zu erkennen. Nach schweren Schäden im April 1945 wurde die Kapelle in den 1950er-Jahren vereinfacht wieder aufgebaut.

Vom Aussichtsturm reicht der Blick bei klarer Sicht über den Kraichgau bis zum Schwarzwald, zum Steinsberg und zum Pfälzerwald, manchmal bis zu den Vogesen. An Turmtagen gibt es an der Kapelle Bewirtung. Kapelle sowie Rast- und Picknickplatz mit Grillstelle sind auch bei geschlossenem Turm frei zugänglich. Parkplätze liegen direkt am Berg. Außerdem führt die mittlere Runde des Wander3Klangs Eppingen auf 6,7 Kilometern über den Ottilienberg hinab zum Jägersee.

Der Eppinger Waldfühlpfad beginnt und endet am Jägersee. Auf rund 3 Kilometern laden 15 Stationen zum Mitmachen ein, vom Barfußpfad über Waldmusik und Akustik-Telefon bis zur Hängematte; die Themen reichen von Akustik und Ruhe bis zu Tieren und Biotopen. Für die Runde sind zwei bis drei Stunden angesetzt. Der Pfad wurde 2007 eröffnet, im Jahr der Heimattage Baden-Württemberg in Eppingen, und verläuft überwiegend auf unbefestigten Naturwegen.

Michaelsberg und Letzenberg: Blick über die Rheinebene

Am Westrand fällt das Hügelland zur Rheinebene ab. Zwei Kapellenberge nutzen diese Lage, beide mit freiem Blick nach Westen.

Der Michaelsberg über Untergrombach, einem Stadtteil von Bruchsal, ist rund 270 Meter hoch. Die weiße Barockkapelle auf der Kuppe entstand 1742 bis 1744; eine Kapelle an dieser Stelle wird schon 1346 erwähnt. Bei klarer Sicht reicht der Blick über die Rheinebene bis zu den Türmen des Speyerer Doms und zu den Pfälzer Bergen. Der Berg gab der jungsteinzeitlichen Michelsberger Kultur ihren Namen, deren befestigte Höhensiedlung um 4000 vor Christus entstand. Am Hang liegt das Naturschutzgebiet Kaiserberg mit Halbtrockenrasen, Orchideen und Küchenschellen; der Boden kann sich dort auf über 70 Grad erhitzen.

Vier ausgeschilderte Rundwege mit Infotafeln erschließen den Berg: der bequeme Kleine Rundweg mit 1,5 Kilometern, der Kappelbergweg mit knapp 2,5, der anspruchsvolle Kreuzweg mit 4 und der Große Rundweg mit 7 Kilometern. Im Schutzgebiet gehören Hunde an die Leine, und die Wege sind nicht zu verlassen. Das Restaurant neben der Kapelle ist vorübergehend geschlossen (Stand 05.10.2026), geparkt wird auf der Kuppe vor der Kapelle. Wege, Kapelle und Anreise beschreibt die Seite zum Michaelsberg.

Der Letzenberg bei Malsch ist mit 247 Metern niedriger, überragt den Ort aber um rund 75 Meter. Ein Kreuzweg führt aus dem Ort hinauf zur achteckigen Wallfahrtskapelle, die Anfang des 20. Jahrhunderts gebaut wurde und weithin sichtbar ist. Als Wallfahrtsort ist der Berg seit 1296 belegt, seit 2009 führt der Jakobsweg von Rothenburg ob der Tauber nach Speyer darüber. Von oben reicht der Blick über die Rheinebene und zurück in den Kraichgau.

Salzluft, Schlosspark und ein Museum für den Sonntag

Das Gradierwerk im Salinenpark Bad Rappenau ist rund 30 Meter lang und über 8 Meter hoch. Sole rieselt über etwa 5.500 Bündel Schlehenreisig und reichert die Luft mit Salz an. Die Anlage entstand 2007/2008 zur Landesgartenschau. Der Park drumherum ist ganzjährig frei zugänglich, mit Lavendel-Labyrinth, Rosengärten und dem Zeitwald mit Wildgehege. Vom Halt Bad Rappenau Kurpark der Stadtbahn S 42 sind es gut 500 Meter zu Fuß, vom Bahnhof rund 1,1 Kilometer; mit dem Auto parkst du auf P1 an der Weinbrennerstraße, zwei Gehminuten entfernt.

Der Schlosspark Eichtersheim in Angelbachtal umgibt ein Wasserschloss aus dem 16. Jahrhundert, in dem seit 1980 das Rathaus und ein Restaurant untergebracht sind. Der knapp 7 Hektar große Park war zunächst ein barocker Garten und wurde in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts als englischer Landschaftsgarten neu gestaltet. In der Schlossgärtnerei lernte in diesen Jahren Friedrich Ries, der spätere Karlsruher Gartenbaudirektor. Seit 2023 erklären Tafeln eines dendrologischen Rundgangs die besonderen Bäume; botanische Raritäten sind etwa eine alte Hängebuche und ein alter Ginkgo. Zwischen den Bäumen stehen Großplastiken des Bildhauers Jürgen Goertz. Friedrich Hecker, einer der Anführer der badischen Revolution von 1848, wurde 1811 in Eichtersheim geboren; sein Geburtshaus liegt nahe dem Park.

Das Friedrich-der-Große-Museum im Lerchennest in Steinsfurt, einem Stadtteil von Sinsheim, erzählt von einer Nacht im August 1730. Der 18-jährige Kronprinz Friedrich übernachtete auf einer Reise mit seinem Vater, König Friedrich Wilhelm I., in dem Bauernhof aus dem frühen 17. Jahrhundert und versuchte am frühen Morgen des 5. August zu fliehen. Das Museum besteht seit 1975. Zu sehen sind Gemälde, Grafiken und Briefe, Uniformen, eine Münz- und Medaillensammlung und zwei Dioramen mit jeweils über 2.000 Zinnfiguren.

Zwei Tipps an einem halben Tag

Die meisten Ziele füllen allein keinen ganzen Tag. Diese Paare liegen nah beieinander und ergänzen sich: ein Spaziergang und eine Aussicht, ein Museum und ein Park. Wer lieber längere Strecken zu Fuß geht, findet Touren im Artikel Wandern im Kraichgau.

Kombinationen mit Fahrstrecke mit dem Auto, gerundet
KombinationFahrstreckePasst gut
Waldfühlpfad und Ottilienbergrund 600 m zu Fußmit Kindern; nach den Mitmachstationen ein Picknick am Berg
Galgenhohle und Michaelsbergrund 21 kmvormittags im schattigen Hohlweg, nachmittags oder abends mit Blick nach Westen
Schlosspark Eichtersheim und Letzenbergrund 10 kmSpaziergang unter alten Bäumen, danach der Kreuzweg zur Kapelle
Lerchennest und Gradierwerkrund 20 kmSonntagnachmittag: Museum ab 14 Uhr, danach Salzluft bis zur Dämmerung
Kombinationen mit Fahrstrecke mit dem Auto, gerundet · Zum Weiterlesen wischen

Häufige Fragen

Wann ist der Aussichtsturm auf dem Ottilienberg geöffnet?

In der Regel am ersten Sonntag im Monat von 11 bis 17 Uhr, aber nicht in jedem Monat: 2026 fielen Januar, April und September aus. Prüfe den gewünschten Termin vor der Fahrt im Veranstaltungskalender der Stadt Eppingen.

Wo kann man im Kraichgau durch einen Hohlweg wandern?

Ein gut erhaltenes Beispiel ist die Galgenhohle bei Kraichtal-Oberöwisheim, rund 600 Meter lang mit zehn Meter und mehr hohen Lösswänden. Der Familienwanderweg K1 verbindet sie auf 7 Kilometern mit Pfannwaldsee, Waldspielplatz und Sternwarte. Auch die Rundwege am Michaelsberg bei Untergrombach führen an Hohlwegen vorbei. Mehr dazu im Artikel Hohlwege im Kraichgau.

Kostet das Gradierwerk in Bad Rappenau Eintritt?

Nein. Gradierwerk und Salinenpark sind ganzjährig frei zugänglich. Die Sole rieselt in der Regel ab 8 Uhr bis zur Dämmerung. Hunde dürfen seit der Polizeiverordnung vom 27.02.2026 mit, angeleint und nur auf den Wegen. Der nächste Parkplatz ist P1 an der Weinbrennerstraße; zu Fuß sind es vom Halt Kurpark der S 42 gut 500 Meter, vom Bahnhof rund 1,1 Kilometer.

Welche dieser Tipps eignen sich für Kinder?

Der Eppinger Waldfühlpfad mit 15 Mitmachstationen auf rund 3 Kilometern, darunter ein Barfußpfad und eine Hängematte. Für eine längere Runde passt der Familienwanderweg K1 bei Oberöwisheim mit Kneippanlage, Waldspielplatz und Hohlweg. Im Salinenpark Bad Rappenau gibt es neben dem Gradierwerk ein Wildgehege im Zeitwald.

Was lässt sich bei Regen unternehmen, abseits der großen Museen?

Das Friedrich-der-Große-Museum im Lerchennest in Sinsheim-Steinsfurt hat sonntags und an Feiertagen von 14 bis 16.30 Uhr geöffnet, an anderen Tagen nach Vereinbarung. Es zeigt den Hof, in dem Kronprinz Friedrich 1730 zu fliehen versuchte, mit Gemälden, Briefen und zwei großen Zinnfiguren-Dioramen.

Welche Geheimtipps erreicht man gut ohne Auto?

Zum Michaelsberg führt ein ausgeschilderter Weg vom Bahnhof Bruchsal-Untergrombach durch den Ort und über den Neuen Weg hinauf zur Kapelle. Zum Gradierwerk in Bad Rappenau sind es vom Halt Kurpark der S 42 gut 500 Meter, vom Bahnhof rund 1,1 Kilometer zu Fuß. Für die übrigen Ziele lohnt ein Blick in die Fahrplanauskunft vor der Fahrt.

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Quellen

Redaktionell geprüft am 6. Oktober 2026. So arbeiten wir