Stadt · Rhein-Neckar-Kreis
Rauenberg im Kraichgau
Die kleine Weinstadt liegt dort, wo der Waldangelbach das Hügelland verlässt: ein Kern mit Kirche, Rathaus und fürstbischöflichem Schloss, darüber die Reben am Mannaberg, talaufwärts das mittelalterliche Städtchen Rotenberg unter seinem Schloss und im Westen Malschenberg am Hang des Letzenbergs.
- Mit Bus und Bahn
- Bus 703 ab Bahnhof Wiesloch-Walldorf (S 3, RE) in 16 Minuten bis Rauenberg Kirche, werktags mindestens stündlich
- Mit dem Auto
- A6, Anschlussstelle Wiesloch/Rauenberg (32), rund 1,5 km bis zum Rathaus
- Winzermuseum
- im Schloss Rauenberg, am ersten Sonntag im Monat 14 bis 17 Uhr, Eintritt frei (Stand 25.09.2026)

69231 Rauenberg
Website der GemeindeBild: Clifford Nwaeburu, CC BY-SA 4.0, Ausschnitt
Rauenberg kurz erklärt
Rauenberg ist eine Stadt im Süden des Rhein-Neckar-Kreises mit 8.701 Einwohnern (Stand 31.12.2025), rund 16 Kilometer Luftlinie südlich von Heidelberg und direkt südlich der A6-Anschlussstelle Wiesloch/Rauenberg. Zur Stadt gehören Rotenberg, das schon 1338 Stadtrecht erhielt, und Malschenberg; 82 Prozent der Fläche liegen im Naturraum Kraichgau, der Westen reicht in die Rheinebene. Einen Bahnhof hat Rauenberg nicht, der Bus 703 bringt Fahrgäste in 18 Minuten zum Bahnhof Wiesloch-Walldorf.
Fakten
- Status
- Stadt seit 1. Januar 1975; das Stadtrecht geht auf den Stadtteil Rotenberg zurück (1338)
- Landkreis
- Rhein-Neckar-Kreis seit 1973, zuvor Landkreis Heidelberg; Regierungsbezirk Karlsruhe
- Einwohner (31.12.2025)
- 8.701 (Gemeindeverzeichnis des Statistischen Bundesamts)
- Fläche
- 11,12 km², 782 Einwohner je km²; 82 Prozent im Naturraum Kraichgau, 18 Prozent Hardtebenen
- Postleitzahl
- 69231 für alle Stadtteile; Telefonvorwahl 06222, in Malschenberg 07253
- Gliederung
- Kernstadt Rauenberg und die Stadtteile Rotenberg und Malschenberg
- Verwaltungsverband
- Sitz des Gemeindeverwaltungsverbands Rauenberg mit Malsch und Mühlhausen
- Höhenlage
- rund 120 m im Tal bis 249 m am Galgenberg bei Malschenberg; Rathaus auf rund 132 m
- Erste Erwähnung
- um 1300 als Ruhenberg; Rotenberg 1213 als Burgname, Malschenberg Ende des 13. Jahrhunderts
- Rathaus
- Wieslocher Straße 21, 69231 Rauenberg
Redaktionell geprüft am 6. Oktober 2026.
Kernstadt und zwei Stadtteile mit eigener Geschichte
Die heutige Stadt entstand in der Gemeindereform: Am 1. Januar 1972 schloss sich die Stadt Rotenberg an, nachdem ihre Bürger eine Eingemeindung nach Mühlhausen abgelehnt hatten, am 1. April 1972 folgte Malschenberg, das weder zu Malsch noch zu Wiesloch wollte. Am Ende des Alten Reichs gehörten alle drei Orte zum Hochstift Speyer. Rotenberg und Malschenberg sind Ortschaften mit eigenem Ortschaftsrat, und bei der Wahl des Gemeinderats sind ihnen feste Sitze sicher. Zur Stadt gehören außerdem die Wohnplätze Schloss Rotenberg und Höfe am Sträßel.
Rauenberg (Kernstadt)
am Ausgang des Waldangelbachtals, 624 Hektar mit kaum Wald. Um den Rathaus- und Kirchplatz liegen die neugotische Kirche St. Peter und Paul, das Rathaus an der Stelle der früheren Schule und das ab 1737 gebaute Schloss mit dem Winzermuseum. Nordöstlich steigen die Reben am Mannaberg an, nahe der A6 liegt das Gewerbegebiet Hohenaspen, auf dem früheren Ziegeleigelände das Wohngebiet Märzwiesen; Mannabergschule als Grundschule, Winzerkerwe im Oktober
Rotenberg
gut einen Kilometer talaufwärts am Waldangelbach, 259 Hektar, davon 54 Hektar Wald. Ein Städtchen im Kleinformat: 1338 zur Stadt erhoben, um 1760 rund 3,8 Hektar innerhalb der Mauer mit 37 bebauten Grundstücken. Im Ortskern stehen das Fachwerk-Rathaus aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts, heute Verwaltungsstelle, und die Kirche St. Nikolaus, am Steilhang darüber das Schloss, das heute Jugendburg ist. Schlossbergschule, Martini-Kerwe im November, Weihnachtsmarkt vor dem ersten Advent; Bus 703
Malschenberg
im Westen in einer Quellmulde am Nordhang des Letzenbergs, 229 Hektar, davon 32 Hektar Wald. Als späte Ausbausiedlung von Malsch entstanden, erstmals Ende des 13. Jahrhunderts erwähnt und erst Anfang des 19. Jahrhunderts eine eigene Gemeinde. Die Kirche St. Wolfgang ist ein vieleckiger Bau aus Sichtbeton und Sichtmauerwerk von 1979 bis 1982, der Turm der Vorgängerkirche wurde 1977 abgerissen. Brunnenbergschule, Verwaltungsstelle in der Letzenbergstraße 37b, Portugieserfest im September; Busse 705 und 701, zur B 3 gut ein Kilometer
Lage und Anreise
Rauenberg liegt auf der Stufe, an der das Kraichgauer Hügelland zur Rheinebene abfällt. Der Waldangelbach kommt aus Angelbachtal und Mühlhausen, fließt durch Rotenberg und Rauenberg und mündet wenige Kilometer weiter in Wiesloch in den Leimbach. An den Talhängen treten Keupermergel zutage, die Höhen tragen Löss, und die Kuppen von Letzenberg und Galgenberg bestehen aus Rätsandstein. 82 Prozent der Stadtfläche gehören zum Kraichgau; der Westen um Malschenberg, wo die B 3 die Gemarkung quert, zählt mit 18 Prozent schon zu den Hardtebenen der Rheinebene. Mit 11,12 Quadratkilometern ist die Gemarkung klein und dicht besiedelt, rund 780 Menschen je Quadratkilometer. Zwischen Rauenberg, Malsch und Mühlhausen schützt das Naturschutzgebiet Altenbachtal und Galgenberg seit 1998 feuchte Wiesen in den Auen von Waldangelbach und Altenbach, Trockenhänge, Streuobst und Lössböschungen beiderseits der B 39.
Die Kernstadt ging aus zwei Siedlungen hervor: Ruhenberg, benannt nach einer Burg östlich des Bachs, und Wedersweiler westlich davon. Um 1400 wurde Ruhenberg aufgegeben, Wedersweiler übernahm den Namen. Weil sich mehrere Adelsfamilien die Herrschaft teilten, dauerte es bis 1677, bis das Hochstift Speyer den ganzen Ort besaß. Speyerisch war auch Rotenberg, wo der Bischof 1338 mit Erlaubnis Kaiser Ludwigs des Bayern das Dorf unter der Burg zur Stadt erhob. Die Burg war Sitz eines Amts, zu dem Dörfer von Dielheim bis Malsch gehörten. Ab 1737 ließ der Bischof in Rauenberg auf den Mauern einer früheren Wasserburg ein schlichtes Schloss bauen und verlegte die Verwaltung dorthin; 1797 hieß das Amt dann Amt Rauenberg. 1803 kam alles an Baden, ab 1810 wurde es von Wiesloch aus verwaltet.
Seit der Gemeindereform bilden die drei Orte eine Stadt. Das Stadtrecht erhielt Rauenberg am 1. Januar 1975 nicht wegen seiner Größe, sondern weil die Rechte Rotenbergs von 1338 auf die neue Gemeinde übergingen. Das Wappen von 1984 vereint die drei alten: das Speyerer Kreuz für Rauenberg, den Zinnenturm für Rotenberg und die Traube für Malschenberg. Zusammen mit Malsch und Mühlhausen bildet die Stadt den Gemeindeverwaltungsverband Rauenberg, der unter anderem den gemeinsamen Flächennutzungsplan aufstellt.
Wein prägt die Stadt bis heute. Bekannte Lagen sind der Rauenberger Mannaberg und der Rotenberger Schlossberg, in Malschenberg erinnert das Portugieserfest an die Rebsorte, die dort früher in fast allen Lagen stand. Daneben lebte Rauenberg lange von Ziegeln und Tabak: Im Schloss ließ die Heidelberger Firma Landfried von 1846 bis 1970 Zigarren und Rauchtabak herstellen, und die Ziegelei, deren Produktion an die B 3 bei Malsch verlegt wurde, hinterließ ein rund neun Hektar großes Gelände, auf dem das Wohngebiet Märzwiesen entstand. Von 1901 bis 1980 fuhren Personenzüge auf der Nebenbahn von Wiesloch durch das Tal nach Waldangelloch, seitdem übernimmt der Bus. Mit dem Bau der Autobahn ab 1964 wuchs die Stadt stark; seit 2005 ist die Malschenberger Straße an die B 39 angebunden, damit fiel die letzte Ortsdurchfahrt in Rauenberg weg.
- Auto: Die Anschlussstelle Wiesloch/Rauenberg (32) der A6 zwischen Mannheim und Heilbronn liegt unmittelbar nördlich der Kernstadt; vom Rathaus sind es über die K 4170 und die B 39 rund 1,5 Kilometer bis zur Auffahrt, von Rotenberg rund 3, von Malschenberg rund 4 Kilometer. Die B 39 führt als Umgehung westlich an Rauenberg und Rotenberg vorbei nach Mühlhausen und Sinsheim, Rotenberg hat einen eigenen Anschluss. Malschenberg liegt gut einen Kilometer von der B 3 zwischen Wiesloch und Bruchsal. Bis Heidelberg Hbf sind es rund 23, bis Sinsheim rund 16, bis Mannheim Hbf rund 36 und bis Karlsruhe Hbf rund 47 Straßenkilometer.
- Bus 703 für Rauenberg und Rotenberg: Die Linie verbindet den Bahnhof Wiesloch-Walldorf über die Wieslocher Ringstraße mit Rauenberg, Rotenberg, Mühlhausen, Eichtersheim und Waldangelloch. Ab Rauenberg Kirche erreicht sie den Bahnhof in 18 Minuten, ab Rotenberg Schule in 22 Minuten, die Wieslocher Innenstadt in 10 Minuten. Ab Rauenberg Kirche fährt sie werktags von 5.25 bis 21.06 Uhr mindestens stündlich zum Bahnhof, morgens und am späten Nachmittag etwa alle 30 Minuten; samstags stündlich bis zum frühen Nachmittag, danach alle zwei Stunden; sonntags alle zwei Stunden von 8.36 bis 18.36 Uhr. Der letzte Bus ab Bahnhof Wiesloch-Walldorf fährt werktags um 20.04 Uhr, samstags und sonntags um 19.04 Uhr (Fahrplan 2026).
- Nach Heidelberg und weiter: Am Bahnhof Wiesloch-Walldorf besteht Anschluss an die S 3 und an Regionalexpresszüge. Von Rauenberg Kirche nach Heidelberg Hbf dauert die Fahrt mit einem Umstieg 36 Minuten, zurück meist 32 Minuten; Mannheim Hbf ist in knapp einer Stunde, Karlsruhe Hbf in rund einer Stunde erreicht. Werktags ergänzt die Linie 701 den 703, vor allem morgens und am Nachmittag: Sie fährt vom Bahnhof über Frauenweiler und Malschenberg nach Rauenberg und endet im Wohngebiet Märzwiesen.
- Malschenberg: Hier hält die Linie 705 von Östringen über Malsch nach Wiesloch, zum Bahnhof Wiesloch-Walldorf (18 Minuten ab Malschenberg Volksbank) und weiter nach St. Leon; werktags stündlich von etwa 6 bis 20 Uhr, samstags nur bis zum frühen Nachmittag, sonntags gar nicht. Der Bahnhof Rot-Malsch liegt zwar näher, eine direkte Busverbindung dorthin gibt es aber nur bei einzelnen Fahrten; meist ist der Weg über Wiesloch-Walldorf schneller. Nach Heidelberg Hbf dauert die Fahrt 31 bis 44 Minuten.
- Abends und nachts: Täglich etwa von 21 Uhr bis nach Mitternacht fährt stündlich das Ruftaxi 7926 von Wiesloch (Haltestelle Schillerpark) über Rauenberg und Malschenberg nach Malsch und zurück. Es muss spätestens 30 Minuten vor der Fahrt bestellt werden, telefonisch oder in der myVRN-App; es gilt ein eigener Tarif (Fahrplan 2026).
- Fahrplanauskunft: Beim Verkehrsverbund Rhein-Neckar steht die Stadt als „Rauenberg (Wiesloch)“, die Halte in Rotenberg und Malschenberg unter den Namen der Stadtteile. „Rauenberg (Odenw)“ ist ein Stadtteil von Freudenberg im Main-Tauber-Kreis. Für Rathaus, Kirche und Wochenmarkt steigst du an der Haltestelle Rauenberg Kirche aus, zum Winzermuseum sind es von dort rund 300 Meter.
- Rad: Der Badische Weinradweg kommt von Östringen über Rettigheim und Malsch durch Malschenberg und Rauenberg und läuft über Wiesloch weiter nach Heidelberg. Westlich von Malschenberg verbindet eine Alltagsroute des Radnetzes Baden-Württemberg entlang der B 3 die Stadt mit Wiesloch und Walldorf und in der anderen Richtung über Bad Schönborn mit Bruchsal.
Freizeit
Rotenberg: Städtchen und Schloss
Im kleinen Ortskern von Rotenberg stehen das Fachwerk-Rathaus an der Schloßstraße 30 und zwei weitere Fachwerkhäuser, das älteste der drei mit der Jahreszahl 1713 im Eckstein, dazu Reste der Stadtmauer und die klassizistische Kirche St. Nikolaus, deren seitlicher Turm der frühere Chorturm der Vorgängerkirche ist. Über dem Ort steht Schloss Rotenberg. Die Burg ist seit dem 13. Jahrhundert belegt, wurde 1540 bis 1542 zum Schloss ausgebaut, 1633 niedergebrannt, wieder instand gesetzt und verfiel im 18. Jahrhundert; ihr heutiges Aussehen stammt fast ganz aus dem Wiederaufbau von 1921/22, erhalten blieb das Renaissance-Portal. Seit den 1950er-Jahren ist das Schloss Jugendburg: ein Gruppenhaus für Schulklassen und Jugendverbände, keine Sehenswürdigkeit mit Öffnungszeiten. Von außen siehst du es vom Ortskern und von der Schloßstraße, in deren zweiter Kehre ein Gedenkstein an den Straßenbau von 1921/22 erinnert.
Winzermuseum im Schloss Rauenberg
Das Schloss an der Alten Kirchgasse, ab 1737 gebaut, ist eine schlichte, hufeisenförmige Anlage mit dem Wappen des Speyerer Fürstbischofs über dem Portal. Nach der Zigarrenfabrik zog 1986 das Winzermuseum ein. Als Museum zum Anfassen zeigt es Weinbau und Dorfleben der Winzerfamilien rund um Letzenberg und Angelbachtal, dazu das Original des Rauenberger Bildstöckels von 1698, dessen Kopie in den Weinbergen steht, und den Gnadenbrief des Fürstbischofs für Rotenberg von 1756. Geöffnet ist am ersten Sonntag im Monat von 14 bis 17 Uhr, letzter Einlass 16.30 Uhr, nicht an gesetzlichen Feiertagen; der Eintritt ist frei. Führungen für Gruppen kosten 4 Euro pro Person, mindestens 50 Euro (Stand 25.09.2026).
Mannaberg und Michaelskapelle
Nordöstlich der Kernstadt steht mitten in den Reben die Michaelskapelle, 1953 von den Rauenbergern aus Spenden gebaut, als die alte Kapelle im Ort einem Kanal weichen musste. Die Vorhalle ist nach allen Seiten offen, der Blick geht nach Westen über die Rheinebene. Von der Haltestelle Rauenberg Kirche sind es rund 1,6 Kilometer zu Fuß. Durch die Weinberge von Wiesloch, Rauenberg und Malschenberg führt der Weinwanderweg Mannaberg des Odenwaldklubs, ein Rundweg von gut 20 Kilometern, der an der Kapelle und durch den Ortskern von Rotenberg kommt. Über den Mannaberg führt auch der Weinpfad Kraichgau, der Hauptwanderweg 9 des Odenwaldklubs von Wiesloch nach Weingarten; mehr Touren stehen unter Wandern im Kraichgau. Seit Oktober 2026 werden am Mannaberg in einer Rebflurbereinigung neue Wege gebaut; noch nicht fertige Wege dürfen währenddessen nicht benutzt werden.
Mehr über Wein im KraichgauSt. Peter und Paul und der Kirchplatz
Die katholische Kirche gegenüber dem Rathaus wurde 1907 bis 1910 nach Plänen von Johannes Schroth als neugotische Hallenkirche aus Sandstein gebaut, 48 Meter lang, der Turm 46 Meter hoch. Den barocken Hochaltar, den Taufstein und einen Grabstein von 1580 übernahm sie aus der Vorgängerkirche. Die Orgel von 2005 mit 35 Registern baute Karl Göckel, ein gebürtiger Malschenberger. Am ersten Mittwoch im Monat erklingt sie von 11 bis 11.30 Uhr zur Marktzeit, während draußen auf dem Rathaus- und Kirchplatz der Wochenmarkt läuft.
Letzenberg über Malschenberg
Malschenberg liegt am Nordhang des Letzenbergs, dessen Kuppe mit der Wallfahrtskapelle schon zur Nachbargemeinde Malsch gehört. Von der Haltestelle Malschenberg Alte Kirche sind es rund 700 Meter zu Fuß bis zur Kuppe. Kapelle, Kreuzweg und Aussicht beschreiben unsere Geheimtipps.
Geheimtipps im KraichgauAngelbach-Tierpark
In der Bieggasse pflegen die ehrenamtlichen Vogelfreunde Rauenberg einen gut drei Hektar großen Tierpark mit vielen Vogelarten, Ponys, Eseln, Ziegen, Rehen und Nagetieren, dazu einen Spielplatz. Der Eintritt ist frei, der Verein bittet um Spenden. Von der Haltestelle Rauenberg Kirche sind es rund 800 Meter zu Fuß.
Veranstaltungen
Kerwen
- Rauenberger WinzerkerweSa., 10. Oktober bis Mo., 12. Oktober 2026
- Rotenberger Martini-Kerwe in RotenbergSa., 7. November bis Mo., 9. November 2026
Weihnachtsmärkte
- Weihnachtsmarkt Rotenberg in RotenbergFr., 27. November 2026
- Rauenberger WeihnachtsmarktFr., 11. Dezember bis So., 13. Dezember 2026
Alltag
Rathaus und Stadtverwaltung sitzen in der Wieslocher Straße 21, gegenüber der Kirche. Geöffnet ist montags, mittwochs und freitags von 8 bis 12 Uhr und donnerstags von 14 bis 18 Uhr, dienstags nur nach Vereinbarung. In Malschenberg ist die Verwaltungsstelle in der Letzenbergstraße 37b montags von 14 bis 18 Uhr besetzt, im Alten Rathaus in Rotenberg hält die Ortsvorsteherin am ersten Donnerstag im Monat von 17 bis 19 Uhr Sprechstunde.
Mittwochs ist von 8 bis 13 Uhr Wochenmarkt auf dem Rathaus- und Kirchplatz, mit Obst und Gemüse, Käse, Fleisch und Dampfnudeln. Die Postfiliale liegt in der Hauptstraße 15. Für Einwohner, vor allem Ältere und Menschen mit eingeschränkter Mobilität, fährt ein kostenloser Bürgerbus der Stadt mit ehrenamtlichen Fahrern zum Einkaufen oder zum Arzt, mittwochs von 9 bis 13 und freitags von 13 bis 15 Uhr; angemeldet wird telefonisch im Rathaus bis dienstags bzw. donnerstags 11 Uhr. Jeder Stadtteil hat eine Grundschule, die weiterführenden Schulen liegen in den Nachbarorten, vor allem in Wiesloch.
Die Feste folgen einem festen Jahreslauf: die Rauenberger Sommernacht am zweiten Juliwochenende auf dem Rathaus- und Kirchplatz, das Malschenberger Portugieserfest am zweiten Septemberwochenende auf dem Festplatz am unteren Ortseingang, die Winzerkerwe am zweiten Oktoberwochenende von Samstag bis Montag in der Haupt-, Landfried- und Talstraße mit Festumzug am Sonntagmittag, die Rotenberger Martini-Kerwe am Wochenende vor dem Martinstag im historischen Ortskern, der Rotenberger Weihnachtsmarkt am Freitag vor dem ersten Advent von 16 bis 22 Uhr und der Rauenberger Weihnachtsmarkt am zweiten Dezemberwochenende.
- Rathaus, Wieslocher Straße 21: Mo, Mi, Fr 8 bis 12 Uhr, Do 14 bis 18 Uhr, Di nach Vereinbarung
- Verwaltungsstelle Malschenberg, Letzenbergstraße 37b: montags 14 bis 18 Uhr
- Wochenmarkt: mittwochs 8 bis 13 Uhr auf dem Rathaus- und Kirchplatz, am ersten Mittwoch im Monat Orgelmusik um 11 Uhr
- Winzermuseum: erster Sonntag im Monat 14 bis 17 Uhr, nicht an Feiertagen, Eintritt frei
- Bushalt für Rathaus und Kirche: Rauenberg Kirche (703, werktags auch 701)
- Malschenberg: Bus 705 werktags, samstags bis zum frühen Nachmittag, sonntags kein Linienbus
- Ruftaxi 7926 am Abend: spätestens 30 Minuten vorher bestellen
- In der Fahrplanauskunft „Rauenberg (Wiesloch)“ wählen, nicht „Rauenberg (Odenw)“
Häufige Fragen
Welches Rauenberg liegt im Kraichgau?
Die Stadt Rauenberg im Rhein-Neckar-Kreis mit der Postleitzahl 69231, zwischen Wiesloch und Mühlhausen. 82 Prozent ihrer Fläche liegen im Kraichgau, der Rest im Westen gehört zur Rheinebene. Nicht gemeint ist Rauenberg bei Freudenberg im Main-Tauber-Kreis, das in der Fahrplanauskunft des VRN als „Rauenberg (Odenw)“ erscheint; die Stadt im Kraichgau steht dort als „Rauenberg (Wiesloch)“. Welche Orte wir zum Kraichgau zählen, steht in der Antwort Welche Orte gehören zum Kraichgau?
Hat Rauenberg einen Bahnhof?
Nein. Die Nebenbahn von Wiesloch nach Waldangelloch führte zwar durch Rauenberg und Rotenberg, der Personenverkehr endete aber 1980, der Güterverkehr 1990. Heute fährt der Bus 703 in 18 Minuten von Rauenberg Kirche zum Bahnhof Wiesloch-Walldorf mit S 3 und Regionalexpress, werktags mindestens stündlich, am Wochenende seltener. Aus Malschenberg fährt die Linie 705 in 18 Minuten dorthin, sonntags allerdings nicht. Nach Heidelberg Hbf dauert die Fahrt mit einem Umstieg rund 35 Minuten.
Seit wann ist Rauenberg eine Stadt?
Seit dem 1. Januar 1975. Das Stadtrecht verdankt Rauenberg seinem Stadtteil Rotenberg: Dort erhob der Bischof von Speyer 1338 mit Erlaubnis Kaiser Ludwigs des Bayern das Dorf unter der Burg zur Stadt. Rotenberg blieb ein sehr kleines Städtchen und schloss sich 1972 Rauenberg an. Drei Jahre später gingen die alten Rechte auf die neue Gemeinde über.
Kann man Schloss Rotenberg besichtigen?
Nur von außen. Das Schloss über Rotenberg ist eine Jugendburg, die der Verein Jugendburg Rotenberg als Gruppenhaus für Jugendverbände und Schulklassen betreibt; Öffnungszeiten für Besucher gibt es nicht. Zu sehen ist es vom historischen Ortskern und von der Schloßstraße aus, die 1921/22 als neue Zufahrt gebaut wurde. Das heutige Gebäude stammt fast ganz aus dieser Zeit, vom Renaissance-Schloss blieb vor allem das Portal. Am Freitag vor dem ersten Advent findet unterhalb im Ortskern der Rotenberger Weihnachtsmarkt statt.
Wann ist Winzerkerwe in Rauenberg?
Am zweiten Wochenende im Oktober. Drei Tage lang, von der Eröffnung am Samstagabend bis zum Abschied am Montagabend, bewirten die Vereine ihre Gäste in der Haupt-, Landfried- und Talstraße; der Sonntag beginnt mit dem Winzerspaß, mittags zieht der Festumzug durch den Ort. Die beiden Stadtteile feiern eigene Weinfeste: Malschenberg das Portugieserfest am zweiten Septemberwochenende, Rotenberg die Martini-Kerwe am Wochenende vor dem Martinstag. Die genauen Tage stehen im Veranstaltungskalender der Stadt.
Weiterführende Themen
- WieslochDie Nachbarstadt nördlich der A6 mit dem Bahnhof Wiesloch-Walldorf; der Bus 703 braucht bis zur Ringstraße 10, bis zum Bahnhof 18 Minuten (Stand Fahrplan 06.10.2026).
- MühlhausenDie Nachbargemeinde talaufwärts am Waldangelbach, Partner im Gemeindeverwaltungsverband und Halt des Busses 703.
- Schloss EichtersheimWasserschloss mit Park in Angelbachtal, mit dem Bus 703 ab Rauenberg Kirche in 13 Minuten bis Eichtersheim Hauptstraße.
- Wein im KraichgauLagen, Rebsorten und Weinfeste der Region, zu der auch Mannaberg, Schlossberg und der Malschenberger Portugieser gehören.
- Geheimtipps im KraichgauKleine Ziele abseits der großen Namen, darunter der Letzenberg gleich neben Malschenberg.
Quellen
- Stadt Rauenberg: Daten & Fakten (Lage, Einwohnerentwicklung, Flächen der Stadtteile, Höhenlage)
- Stadt Rauenberg: Kontakt und Öffnungszeiten (Rathaus, Verwaltungsstellen Malschenberg und Rotenberg)
- Stadt Rauenberg: Veranstaltungskalender
- Winzermuseum Rauenberg: Ihr Besuch bei uns (Öffnungszeiten, Führungen)
- Verkehrsverbund Rhein-Neckar: Fahrplanauskunft
- Statistisches Bundesamt: Gemeindeverzeichnis, Gemeinden am 31.12.2025 (Einwohner und Fläche)